Review: X-MEN – DAYS OF FUTURE PAST Deutsch

Review: X-MEN – DAYS OF FUTURE PAST Deutsch

XMen DAYS OF FUTURE PAST Review Deutsch

Hey Leute, angesichts des bald anstehenden X-MEN: APOCALYPSE möchte ich jetzt hier auch noch den Vorgänger, DAYS OF FUTURE PAST, reviewen. Obwohl ich sehr viel über Comic-Verfilmungen und Marvel Figuren schreibe, bin ich eigentlich kein brennender X-MEN Fan. Auch habe ich was die Serie angeht noch einige Filme nachzuholen, weshalb ich mir für die nächsten Wochen die ganzen X-MEN Filme gekauft habe die ich bisher noch nicht kannte. Ich persönlich fand den ersten X-MEN Film richtig gut, habe jedoch der Serie nach den eher schwächeren Teilen den Rücken gekehrt und DAYS OF FUTURE PAST war der erste Teil den ich seit Jahren gesehen habe. Und im Nachhinein war es eine sehr gute Entscheidung der Serie noch eine Chance zu geben. Regisseur Bryan Singer hat seinen guten Rzf nach eher enttäuschenden Filmen mit DAYS OF FUTURE PAST wieder komplett rehabilitiert. Trotz relativ langer Laufzeit ist dieses Quasi-Prequel zu den früheren X-MEN Filmen von der ersten bis zur letzten Minute spannend und auch für Nicht-Fans absolut empfehlenswert. Ich fühlte mich durch den Film auch ein bißchen an den ersten Teil von THE AVENGERS erinnert, da dort auch eine Vielzahl an Superhelden vorkommen und angesichts der begrenzten Screentime stark um die Gunst der Zuschauer buhlen müssen. Doch trotz der großen Anzahl an Figuren und Mutanten wirkt die Handlung von DAYS OF FUTURE PAST in sich geschlossen und man hat jederzeit den Eindruck, einen abgerundeten Film zu sehen und nicht einfach nur eine Nummernrevue von Superhelden die mal kurz noch den Kopf in die Kamera halten wollen. Das Cast bei DAYS OF FUTURE PAST lässt absolut keine Wünsche offen. Neben Michael Fassbender, der meiner Meinung nach mit seiner Darstellung von Magneto die bisher stärkste Interpretation der Rolle abliefert die ich bisher sehen durfte, kommt der Film mit einer beeindruckenden Menge gestandener Schauspielstars daher, wie zum Beispiel Jennifer Lawrence, James McAvoy, Patrick Stewart, Ian McKellen, Halle Berry, Hugh Jackman, Peter Dinklage, Anna Paquin, Ellen Page, und und und. Ich glaube nicht, dass ich schonmal eine so große Menge bekannter Schauspieler in einer Comic-Verfilmung gesehen habe. Und man muss Regisseur Singer dafür unbedingt Tribut zollen, die vielen Schauspieler unter einen Hut gebracht zu haben ohne dass es aufgesetzt wirkt.
Nein, jeder Schauspieler fügt sich perfekt in die Handlung ein und hilft auf seine Art,die Story entsprechend voran zu treiben. Natürlich gibt es Schauspieler, die deutlich mehr Screentime bekommen als Andere, doch ist das einfach der Tatsache geschuldet dass man ja keinen viertsündigen Film machen kann ohne dass die Leute im Kino einschlafen. Gerade deswegen hat Regisseur Singer ja vor kurzem auch den “Rohschnitt” des Films veröffentlicht, den ich mir auch noch ansehen möchte.

Die Effekte sind zu großen Teilen beeindruckend, obwohl ein paar wenige CGI dabei waren die mir gar nicht gefallen haben. In den Szenen die Jennifer Lawrences als Mystique zeigten, sahen ihre gelb leuchtenden Augen einfach unnatürlich aus. Aber ich fixiere mich hier gerade auf ein klitzekleines Detail in einem Film der von großartigen Effekten nur so strotzt. Zum Beispiel haben mir die Szenen mit Quicksilver sehr gefallen und obwohl ich die Figur eigentlich nicht so mag, haben mir alle Szenen in denen er zu sehen war Spaß gemacht. Die Szenen mit den feindlichen Sentinels waren absolut creepy und obwohl mir ihr Look nicht hundertprozentig gefallen hat, hat das für mich absolut gepasst. Jede Szene mit Magneto war großartig, was auch vor allem der beeindruckenden Darstellung von Michael Fassbender geschuldet ist. Von allen Hollywood Schauspielern ist Fassbender einer derjenigen die am tiefsten in einen Charakter eintauchen können und somit absolute Glaubwürdigkeit erreichen. Sei es als gefühlskalter Humanoid in PROMETHEUS oder als junge Version von Ian McKellen. Es war übrigens eine geniale Idee Ian McKellen für das Franchise zu gewinnen und wie er sich mit Patrick Stewart ergänzt ist wirklich toll. Jennifer Lawrence war auch gut, obwohl ich sie als Schauspielerin in vielen Rollen nicht glaubwürdig finde. Aber hier war sie meistens okay. Ich fand es schade dass man sie nur selten als Mystique gesehen hat, weil sie bei den Dreharbeiten große Probleme mit der Bodypainting Farbe gehabt hat. Aber das ist wirklich nur ein weiteres Detail am Rande.

Das Drehbuch ist gut und findet genau die richtige Mischung aus der Handlung dienlichen Szenen und CGI Effekten um sowohl gutes Storytelling zu liefern als auch die Comic-Fans mit guter Action zufriedenzustellen. Und obwohl der Film beim besten Willen nicht perfekt ist, zählt DAYS OF FUTURE PAST zu den bisher besten Comic-Verfilmungen die ich kenne. Ein kleiner Kritikpunkt ist vielleicht, dass es zuviele Figuren gibt, so dass manche gute Figuren einfach nicht genug Screentime bekommen. Es hat mich übrigens gefreut dass Anna Paquin aus TRUE BLOOD nochmal eine größere Rolle in einem Hollywood Film gehabt hat. Ich mag sie sehr und finde es ein bißchen schade dass man sie nicht so oft zu sehen bekommt seit TRUE BLOOD vorbei ist. Hugh Jackman als Wolverine war ebenfalls wie immer sehr souverän, hat sich in den letzten Jahren ein bißchen abgenutzt, weshalb ich seine Entscheidung dem Franchise nach Jahrzentelanger Treue endgültig den Rücken zu kehren durchaus verstehen kann. Jackman ist wie immer beeindruckend, hat starke Szenen doch ist auch ein bißchen zu alt für die Rolle geworden. Aber das war nur mein persönlicher Eindruck in einigen Szenen, während er in manch anderen Szenen so frisch und lebendig wie noch vor 10 Jahren gewirkt hat.

Aber man merkt wirklich, dass DAYS OF FUTURE PAST von einem Fan der X-Men gemacht wurde, denn der Film enthält so viele kleine Details und Anspielungen auf Ereignisse in den Comics dass es wirklich Spaß machen muss, den Film als Marvel Fan zu schauen. Ich fand es ein bißchen schade dass ich wahrscheinlich nichtmal die Hälfte der Anspielungen und geistige Einstellung der  Figuren verstanden habe, weil ich als Teenager eher auf Horrorstatt Superhelden und X-MEN Comics gestanden habe. Aber das hole ich in der nächsten Zeit auf jeden Fall noch nach.
In Anbetracht des bald in die Kinos kommenden FANTASTIC FOUR, ist dieser Film der bisher beste Marvel Film von FOX und obwohl ich eher auf die Filme vom Marvel Studio stehen, schafft es das Konkurrenzstudio hier mit DAYS OF FUTURE PAST einen ähnlich beeindruckenden Film abzuliefern wie THE AVENGERS.

Also, DAYS OF FUTURE PAST ist ein absolutes Ereignis das man als Kinogänger unbedingt gesehen haben sollte. Das Cast liest sich wie das “Who is who” des Superhelden-Genres und ist nicht nur für Fans von Comics oder den X-Men ein Grund sich den Film anzusehen. Ich möchte auch nochmal auf den gerade erschienen Rohschnitt von DAYS OF FUTURE PAST hinweisen, der von vielen Fans als die bessere Version angesehen wird. Ich kenne die Version selbst noch nicht, werde aber demnächst nochmal darüber schreiben sobald ich die alternative Version selbst mal gesehen habe.

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